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Rechtliche Informationen

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: 23.09.2026

Auf dieser Seite

1. Geltungsbereich

Diese Bedingungen gelten für Verträge über die Nutzung des Beratungstools „VP One" (nachfolgend „VP1") zwischen Dominik Voigt (nachfolgend „Anbieter") und dem Kunden.

VP1 richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB mit Sitz in Deutschland, die die Leistung für ihre gewerbliche oder selbstständige berufliche Tätigkeit abschließen. Mit dem Abschluss des Abos bestätigt der Kunde, Unternehmer in diesem Sinne mit Sitz in Deutschland zu sein. Verbraucher im Sinne von § 13 BGB sowie Unternehmer mit Sitz außerhalb Deutschlands können keinen Vertrag über VP1 schließen.

Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

2. Vertragspartner und Vertragsschluss

Anbieter ist Dominik Voigt, Jahnstraße 34, 04288 Leipzig, Deutschland.

Der Kunde wählt auf vp-one.de eine Zahlweise; der Klick auf „Abo abschliessen" führt zur Bezahlseite des Zahlungsdienstleisters Stripe und ist für sich noch kein Vertragsangebot. Das bindende Angebot gibt der Kunde erst dort ab, indem er den Zahlungsvorgang auslöst und dabei diesen AGB zustimmt. Der Anbieter nimmt das Angebot an, indem er nach erfolgreicher Zahlung den Zugang freischaltet; der Kunde erhält seine Zugangsdaten per E‑Mail.

Es gibt keine kostenlose Testphase. Vor dem Abschluss kann der Kunde VP1 in einem unverbindlichen Demo-Termin ansehen.

3. Leistung

Der Anbieter stellt dem Kunden VP1 als Software-as-a-Service zur Nutzung über das Internet bereit. VP1 umfasst insbesondere: Kundenportal und Datenerfassung, Gesundheitsangaben getrennt, Cashflow-Analyse, Sieben Beratungsrechner, Finanzgutachten und Beratungsdokumentation, Meine Folien, Kundenakte, Aufgaben und nächste Schritte, Mailing, Support.

VP1 ist ein Werkzeug für die Beratungsdokumentation und für Berechnungen, die der Kunde gegenüber seinen eigenen Kunden fachlich verantwortet. Näheres regelt Ziffer 8 (Haftung).

Der Anbieter ist bemüht, VP1 dauerhaft verfügbar zu halten, schuldet aber keine bestimmte Verfügbarkeit; Wartungsfenster und kurzfristige Störungen sind möglich. Der Anbieter entwickelt VP1 laufend weiter; einzelne Funktionen können sich ändern, solange der Gesamtnutzen der Leistung dadurch nicht wesentlich gemindert wird.

4. Preise und Zahlung

Es gilt der bei Vertragsschluss auf vp-one.de veröffentlichte Preis. Stand dieses Entwurfs: Monatlich 50 € netto je Nutzer, oder jährlich 540 € netto je Nutzer und Jahr (45 € netto je Nutzer und Monat).

Alle Preise sind Nettopreise. Es kommt die gesetzliche Umsatzsteuer in Höhe von derzeit 19 % hinzu, die der Anbieter offen ausweist und abführt.

Die Zahlung erfolgt im Voraus für den jeweiligen Abrechnungszeitraum über Stripe, per Lastschrift oder Kreditkarte entsprechend der bei Stripe angebotenen Verfahren. Der Kunde hinterlegt bei Vertragsschluss seine Rechnungsanschrift; der Anbieter stellt darüber eine Rechnung.

5. Vertragslaufzeit und Kündigung

Monatliche Zahlweise: Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit und ist jederzeit kündbar. Die Kündigung wirkt zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums von einem Monat, gerechnet ab dem Tag des Vertragsschlusses — nicht zum Kalendermonat.

Jährliche Zahlweise: Der Vertrag hat eine Mindestlaufzeit von zwölf Monaten ab Vertragsschluss und verlängert sich danach automatisch um jeweils zwölf weitere Monate, wenn er nicht vorher gekündigt wird. Die Kündigung kann jederzeit erklärt werden; sie wirkt zum Ende der laufenden zwölfmonatigen Laufzeit.

Die Kündigung erfolgt über das Kundenportal von Stripe oder per E‑Mail an info@vp-one.de. Das Recht beider Seiten zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

6. Zahlungsverzug

Kommt der Kunde mit einer Zahlung in Rückstand, weist VP1 ihn im Produkt darauf hin und verlinkt auf das Kundenportal von Stripe, über das die Zahlungsmethode aktualisiert werden kann.

Bleibt die Zahlung länger als 14 Tage nach Fälligkeit aus, sperrt der Anbieter den Zugang zu VP1, bis die offene Forderung ausgeglichen ist. Bereits gespeicherte Daten des Kunden bleiben davon zunächst unberührt; Ziffer 9 (Datenrückgabe) gilt auch bei einer Sperrung wegen Zahlungsverzugs entsprechend.

7. Pflichten des Kunden

  • Zugangsdaten vertraulich behandeln und nicht an Dritte weitergeben.
  • Bei der Erhebung von Kundendaten und Gesundheitsangaben seine eigenen datenschutz- und berufsrechtlichen Pflichten gegenüber seinen Endkunden einhalten, insbesondere Einwilligungen einholen.
  • VP1 nicht für andere Zwecke als die eigene Beratungstätigkeit einsetzen.

8. Haftung

VP1 ist ein Werkzeug zur Beratungsdokumentation und für Berechnungen. Es ersetzt keine individuelle Anlage-, Versicherungs- oder Steuerberatung und trifft keine Empfehlung; die fachliche Bewertung der Rechenergebnisse und ihre Verwendung gegenüber dem Endkunden liegen beim Kunden. Der Anbieter haftet nicht dafür, dass ein Rechenergebnis für eine bestimmte Beratungssituation geeignet oder vollständig ist.

Im Übrigen haftet der Anbieter unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz. Für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Pflichten, deren Erfüllung den Vertrag überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde vertrauen darf) haftet der Anbieter bei einfacher Fahrlässigkeit, begrenzt auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden. Eine weitergehende Haftung für einfache Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen.

9. Datenschutz und Datenrückgabe

Der Anbieter verarbeitet die vom Kunden und dessen Endkunden eingegebenen Daten als Auftragsverarbeiter im Sinne von Artikel 28 DSGVO; verantwortlich für die Verarbeitung der Endkundendaten bleibt der Kunde. Einzelheiten regelt die Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung (AVV), die mit Abschluss dieses Vertrags Vertragsbestandteil wird und dem Kunden zur Verfügung gestellt wird. Für die Website gilt im Übrigen die Datenschutzerklärung.

Nach Vertragsende soll der Datenexport im Produkt 30 Tage lang lesend erreichbar bleiben; danach werden die Daten des Kunden gelöscht, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht. Der Kunde ist dafür verantwortlich, seine Daten innerhalb dieser Frist zu exportieren.

10. Änderungen dieser Bedingungen

Der Anbieter kann diese Bedingungen ändern, wenn dies aus rechtlichen Gründen erforderlich ist oder eine neue Funktion es sinnvoll macht. Er informiert den Kunden mindestens vier Wochen vor Wirksamkeit per E‑Mail. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von vier Wochen, gelten die geänderten Bedingungen als angenommen; auf dieses Schweigen und seine Folge weist der Anbieter in der Mitteilung ausdrücklich hin. Bei Widerspruch kann der Kunde außerordentlich zum Zeitpunkt der geplanten Änderung kündigen.

11. Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

Ist der Kunde Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuchs, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Sitz des Anbieters.

Sollte eine Bestimmung dieser Bedingungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

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